Das Laufband - effektiv und abwechslungsreich
Ein Laufband bietet von allen Heimsportgeräten das effektivste und abwechslungsreichste Trainingsvergnügen. Hier kann man seinem eigenen Bewegungsrhythmus freien Lauf lassen, unabhängig von den Bewegungsvorgaben der verschiedenen Trainingsgeräte. Vom langsamen Walken bis hin zum Steigerungslauf ist hier alles möglich. Kombiniert mit Jogging-Gewichten kann das Laufbandtraining noch zusätzlich für bestimme Muskelgruppen optimiert werden.
Bei der Auswahl des richtigen Gerätes sind drei Faktoren besonders zu berücksichtigen:
Länge der Lauffläche
Laufbänder besitzen in den unteren Preisklassen meist eine Lauffläche mit maximal 130 cm Länge. Diese Geräte sind für einfaches Walken uneingeschränkt zu empfehlen. Wer jedoch eine Alternative zum Outdoor-Joggen in den eigenen 4 Wänden sucht sollte mindestens ein Lauffläche mit 140 cm Länge wählen, da die Schritte bei größeren Geschwindigkeiten immer länger werden. Bei zu kleinen Laufflächen fühlt man sich unsicher, da man immer konzentriert darauf achten muss, nicht auf die Motorhaube zu treten oder zu weit nach hinten zu kommen. Die Breite hingegen spielt bei der Wahl keine ganz so große Rolle. Nach einigen Wochen Training werden Sie am Laufgurt feststellen, dass sich Ihre Laufposition fast ausschließlich in den mittleren 20 cm des Laufgurtes bewegt hat. Eine Breite von 40 cm ist deshalb ausreichend.
Motorleistung
Je schneller sie laufen möchten, umso größer sollte das Leistungsspektrum des Laufband-Motors sein und auch die notwendigen Reserven bezüglich der abgegebenen Leistung bereithalten. Für ein Walken bis 8 km/h sind Motoren bis 1,75 PS absolut ausreichend. Falls Sie aber richtig joggen möchten sollten sie einen Motor mit mindestens 2 PS wählen. Durch die Jogging-Bewegung treten größere Reibungskräfte zwischen Gurt und Laufplatte auf, die zu schwachen Motoren schon bei Geschwindigkeiten von 8-10 km/h unruhig werden lassen. Der Motor neigt bei jedem Auftreten zu einem kurzen abstoppen, die den gesamten Bewegungsrhythmus negativ beeinflussen. Trainierte Läufer, die über eine längere Zeit mit größeren Geschwindigkeiten (10km/h und mehr…) laufen möchten, sollten deshalb mindestens einen Motor mit 2,5 PS wählen. Diese Geräte dieser Preisklassen haben zusätzlich den Vorteil. Dass Sie auch meist schon die dazu notwendigen größeren Laufflächen besitzen. Auch Personen mit einem Körpergewicht vom mehr als 80 kg sollten mindesten einen Motor von 2 PS wählen um einen gleichmäßigen Rundlauf des Bandes zu gewährleisten.
Dämpfung
Ein einfaches Laufband ohne besondere Dämpfungseigenschaften wird meist nur durch die mechanische Verformung der eingesetzten Materialien gedämpft. So bieten Laufflächen aus Pertinax und die Mechanik der Steigungsverstellung schon den Grundstock einer Dämpfung. Für das Walken sind diese Systeme ausreichend, da bei dieser Bewegung keine großen Stossbelastungen absorbiert werden müssen. Bessere Laufbänder besitzen unter der Lauffläche Stossdämpfer oder Gummipuffer, die größere Stoßbelastungen zusätzlich absorbieren und somit auch bei längerem Training die Gelenke und Sehnen entlasten. Die optimale Dämpfung ist mit der eines Waldbodens zu vergleichen. Ganz neu am Markt sind so genannte AirCell-Dämpfungssysteme, die zusätzlich durch integrierte Luftpolstersysteme zwischen Rahmen und Lauffläche die Reduzierung der Stossbelastungen optimieren (Horizon Fitness Ti-Serie), oder Laufbänder mit besonders dicken Orthopedic-Belt-Laufgurten wie beim Horizon Elite 5.1.
Topgeräte aus unserem Laufband-Angebot:






