Indoor-Cycle
Besonders das dynamische Sitzgefühl beim Indoor Cycle und die hohe Belastungsmöglichkeit dieser extrem robusten Indoorcycle reizt heute sportliche und ambitionierte Radsportler, die eine solide und auf das wesentliche reduzierte Trainingsmöglichkeit suchen. Die Sitzposition ist vergleichbar mit einem Rennrad oder einem Mountainbike. Die besondere Stärke der Indoor-Cycles liegt in der hohen Schwungmasse und dem mechanischen Backenbremssystem, dass Belastungsstufen bis zum theoretischen Stillstand zulässt.
Indoor-Cycle Test und Preisvergleich - unsere Indoorcycle Empfehlungen
Einstiegsklasse bis 500 Euro
Horizon Fitness S3 - Der absolute Preisbrecher der Saison. So günstig war bisher noch kein Indoorcycle eines Markenherstellers zu bekommen. Er besitzt dennoch alles was ein gutes Indoorcycle besitzen muss. Die Verarbeitungsqualität und die Hochwertigkeit der verwendeten Baugruppen überrascht für diese Preisklasse.
Mittelklasse bis 1.000 Euro
Vision Fitness ES700 - Trotz gleicher Preisklasse wie der IC Pro des Platzhirsches Schwinn, jedoch mit kleinen Vorteilen im gefälligeren Design und absolut tadelloser Verarbeitungsqualität. Der geräuschlose Antriebsriemen (Längsrippenriemen)stört auch im Gegensatz zu den üblichen Kettenantrieben nicht beim Fernsehen oder Musikhören.
Premiumklasse ab 1.500 Euro
Schwinn A.C. Sport - für den Indoorcycle-Bereich ein völlig neuartiges Power-Magnetbremssystem der Schinn A.C. Baureihe, das die ohnehin schon perfekten Rundlaufeigenschaften noch einmal toppt. Geniales Design und perfekte Verarbeitungsqualität der Spitzenklasse.
Schwinn A.C. Perfomance - wenn man glaubt es geht nicht besser, dann entwickelt Schwinn mal eben schnell mit dem namhaften Fahrradhersteller Giant einen Grundrahmen aus rostfreiem Aluminium der das Gesamtgewicht unter die 50 kg Marke drückt und Rostprobleme schnell vergessen lässt. Der neue Ergo-Loop Lenker und das genial abgestimmte Design tut sein übriges zur absoluten Top-Empfehlung in der Premiumklasse.
Indoorcycle Kaufberatung
Indoor Cycling ist neben den Aerobic-Kursen das wohl bekannteste Kursprogramm in Fitness Studios. Erfunden wurde es um 1980 vom südafrikanischen Radprofi Johnathan Goldberg (Johnny G.) und hielt sehr schnell Einzug in Fitness-Studios rund um den Erdball. Im Fitnessstudio lebt dieser auch noch heute ungebrochene Fitness-Trend von der Motivation durch die einzigartige Gruppendynamik, die sich bei vorwärtstreibender Musik und den kompromisslosen Anfeuerungen eines fordernden Instructors entwickelt. Unzählige, schwer zu motivierende Sportmuffel haben in dieser einzigartigen Atmosphäre Ihren Einstieg in die Welt des Ausdauertrainings gefunden. Dass dieser Trend auch irgendwann im Heimsportbereich Einzug hält, war voraussehbar. Die bis heute marktführenden Hersteller Schwinn und Tomahawk erkannten diesen Trend und boten schon sehr frühzeitig "abgespeckte" Versionen für die eigenen vier Wände an.
Computer mit Trainingsprogrammen sucht man in diesem Gerätesegment vergeblich. Alles was ein erfahrener Radsportler oder Indoorcycler benötigt ist ein Pulsmesser, der die Trainingsintensität überwacht und vorgibt. Ein besonderes Feature der Indoorcycles ist ein Antriebssystem mit Starrlauf. Im Gegensatz zu einem Heimtrainer-Ergometer mit Freilauf bewegen sich hier die Pedalarme auch weiter, wenn man aufhört zu treten. Das ermöglicht auch eine besondere Trainingsmöglichkeit, das Intervall- Überfrequenztraining mit besonders hoher Belastungsintensität um auch in Trainingsspitzen zu trainieren. In fest definierten Zeitintervallen tritt man bis zu einem sehr hohen Drehzahlbereich um sich dann langsam bis zum nächsten Intervallstart auslaufen zu lassen. Die Beine drehen sich dabei immer in den Entspannungsphasen aufgrund des Starrlaufes weiter.
Darauf sollten Sie bei der richtigen Auswahl eines Indoorcycles achten:
Sitzkomfort - Indoorcycles sind standardmäßig mit einem Radrennsattel ausgestattet, der sich sehr schnell und einfach auch durch den eigenen gewohnten Rennsattel austauschen lässt. Die Sitzposition ist sportlich nach vorne gebeugt und bringt dadurch den Körperschwerpunkt über die Pedale. Fest fixiert in Klickpedalen oder in Pedalkörbchen lässt sich so die besondere Tritttechnik des pedalierens (gleichzeitiges ziehen und drücken der Pedale) umsetzen. Lenker und Fahrradsattel sollten horizontal und vertikal verstellbar sein, um die optimale und gewohnte Sitzposition zu ermöglichen.
Schwungmasse beim Indoorcycle - Je höher die Schwungmasse ist, desto besser ist der Rundlauf. Bei Indoorcycles sind durch die Kombination mit einer mechanischen Backenbremse mindestens 18 kg nötig um auch bei großen Bremsbelastungen noch eine guten Rundlauf zu gewährleisten. Besonders ausgeprägt macht sich die Schwungmasse bei Indoorcycles während der Auslaufphase mit dem Starrlauf bemerkbar.
Bremssystem - Das übliche Bremssystem besteht aus einer manuellen Filzbackenbremse. Mechanisch verstellbare Filzbacken werden links und rechts an die Schwungmasse gedrückt und erzeugen dadurch den Bremswiderstand, den man so nicht nur theoretisch bis zum absoluten Stillstand drehen kann. Neuere Modelle besitzen alternativ Power-Magnet-Bremssystemen wie man Sie vom Heimtrainer her kennt. Diese lassen sich auch bei einigen Modellen motorisch über einen Trainingscomputer verstellen und ermöglichen zusätzlich ein Training mit Programmprofilen. Aufgrund des Starrlaufes sollte besonderes Augenmerk auf die Sicherheitsbremse gelegt werden, mit der die Schwungmasse bei Bedarf schnell und effektiv abgebremst wird um Verletzungen zu vermeiden.
Antrieb - Besonders belastbare Studiomodell verbinden die Pedaleinheit mit der Schwungmasse über eine fahrradübliche Kette. Sie besticht durch eine sehr hohe Langlebigkeit und die schlupffreie Übertragung. Im täglichen Studiobetreib wird der lautere Kettenantrieb durch die Musik und die existierenden Hintergrundgeräusche überdeckt. Für die Benutzung im Heimsportbereich haben sich jedoch Antiriebe mit einem Poly-V-Antriebsriemen durchgesetzt, die nahezu geräuschlos wird beim Indoor Cycle die Kraft von den Pedalen auf die Schwungmasse übertragen.








